Thursday, August 12, 2010

nachtrag


view from the kitchen




back to scarf and beanie

lunch at Paramount Cinema in Brooklyn

Friday, August 06, 2010

back in Wellington

So, da bin ich wieder am anderen Ende angekommen. Alles hat bestens geklappt mit den Fluegen. Ich hatte beide langen Fluege (Frankfurt-Hong Kong, Hong Kong-Auckland) ueber Nacht, was ein bisschen zu meinem Schlafdefizit beigetragen hat. Ich kann im Sitzen nicht so richtig schlafen. Also war die Muedigkeit nach der Reise wohl eher diesem generellen Umstand geschuldet als irgendeiner Art von Jetlag.
Bisher hab ich bloss Organisatorisches erledigt und bin ansonsten auf Wohnungssuche. Erstmal bin ich ja netter Weise bei Brian untergekommen, den ich vor etlicher Zeit bei Salsa kennengelernt habe. Ich will ihm aber nicht ewig auf den Keks gehen und suche auch eine Wohnung, die dichter an der Stadt ist. Allerdings hat er mir gestern verkuendet, dass er das Zimmer, in dem ich gerade wohne sowieso vermieten will und dass ich gerne bleiben koennte. Hm, nicht schlecht! Na mal sehen... Die Entfernung zur Stadt geht auch noch; ist nicht ganz und gar unmoeglich. Ausserdem verstehe ich mich mit Brian wenigstens gut und es ist schon hilfreich, wenn man seine Mitbewohner wirklich mag. Nun ja, wir werden sehen... heute Nachmittag schau ich mir noch mal drei Wohnungen an.

Die letzte Woche in Oranienburg hab ich mit Freunde treffen, Posaunenchor und Sachen packen verbracht. Letzteres fand zwei Mal statt, da ich - nachdem alles gepackt war - mich doch noch mal entschlossen hatte, alles auszupacken und die Zusammensetzung etwas zu aendern. Obwohl ich die Gewichtsgrenze fast ausgereizt hatte, war jedoch noch Einiges uebrig, das nicht reingepasst hat. Auch weil ich etliche Suessigkeiten fuer Leute in Wellington gekauft hatte als Mitbringsel: fuer die, die meine Post annehmen, Sachen gelagert haben, mich zum Flughafen gebracht und abgeholt haben und mich in den ersten Tagen hier unterbringen - ich hab die "Aufgaben" also gleichmaessig verteilt ;)
Ich hatte verzweifelt nach Mitbringseln ueberlegt, die die folgenden Eigenschaften vereinen: "typisch deutsch" (soweit es das ueberhaupt gibt...), unkaputtbar, klein, leicht, nuetzlich und vor allem nicht kitschig! Tja, ich war irgendwie ideenlos, da meist mindestens eine der Bedingungen nicht erfuellt war. So bin ich dann doch recht einfallslos bei Suessigkeiten geblieben :/

An dieser Stelle noch mal ein ganz herzliches Dankeschoen an alle, die sich bei dem jetzigen Besuch in Deutschland fuer mich Zeit genommen, meine Gegenwart erduldet, mich aufgenommen, versorgt, unterstuetzt, beschaeftigt, inspiriert, herausgefordert und umarmt haben. Es hat mich so sehr gefreut euch alle wiederzusehen und ich hoffe, dass ich beim naechsten Mal auch diejeniegen sehe, die ich diese Mal straeflich vernachlaessigt habe. Ein riesiges DANKE an euch alle!!!

Nun gut, soviel erstmal. Fotos folgen spaeter, da sie auf meinem Laptop zu Hause sind und ich gerade an der Uni bin.

Wednesday, June 16, 2010

done & dusted





Hello world! Here I am again after several weeks/months (?!) of absence. Thesis is submitted - uff!

Sunday, May 23, 2010

OMG, this is mean :D

http://www.youtube.com/watch?v=ibC8LJ0_dVA

(Written and directed by Tim McLachlan from New Zealand. Mr Frosty and the BMX Kid was a finalist in the Your Big Break competition a global search for the next great filmmaker. Their task was to capture the spirit of New Zealand in a 3 minute short film. Judged by Peter Jackson and produced by multi Academy Award winner Barrie Osborne.)

Enjoy! :D

Wednesday, February 17, 2010

Christchurch, 15-17 Feb 2010

Leaving Wellington

Arriving in Christchurch

Big Kauri tree in the Botanic Gardens

metal rose

nice pond

Julian & I

art in the city

The world upside down.

Old University of Canterbury building opposite the Botanic Gardens.

The old library ... I think?!

more old buildings

the "ice cream cone"

Christchurch Cathedral - from the outside

- and from the inside


cycling to Lincoln on the second day: 8am, the Frisur sitzt ;)


view over the fields and hills around Christchurch on the way to Lincoln

A timely (although a little outdated) announcement in an old-fashioned way here ;)

art on Lincoln campus

the library - nice!

The certain sign that you are in NZ :) (University of Canterbury, Engineering Department).

Sign of the Takahe (built 1918-48)

other side of the Sign of the Takahe

on the train from Christchurch to Picton

vineyards on the way

still on the train, near Kaikoura this time

The ferry route between Picton and Wellington (red line).

on the ferry from Picton to Wellington; leaving the Marlborough Sounds

leaving the sounds and entering Cook Strait

back in Wellington


Letzten Montag bis Mittwoch war ich in Christchurch auf der Südinsel um noch ein paar Interviews für meine Masterarbeit zu machen; sozusagen noch Daten sammeln. Glücklicherweise konnte ich bei einem Bekannten unterkommen, den ich durch Salsa in Wellington kennengelernt habe und der vor ein paar Wochen nach Christchurch zurück gezogen ist. Also bin ich am Montagnachmittag hingeflogen (ein locker-flockiges Stündchen), gleich ein Interview, dann ein bisschen Innenstadt angucken, Essen beim Inder, ab nach Hause und relativ früh ins Bett. Dienstag dann zur Lincoln Uni radeln (1h), was echt schön war. Es war sonnig und vor allem: die Strecke war FLACH!!! Wow, wie schnell ich mir auf einmal vorkam nachdem ich bisher nur die Hügel in und um Wellington abgeradelt hatte und jedes Mal zur Einsicht gelangte, dass jeder Angehörige der Generation 60+ die Berge fitter nimmt als ich es tue. Nach dem Interview in Lincoln ging's dann wieder Richtung Stadt (also Christchurch), gleich zum nächsten Interview, dann nach Hause, fix was gegessen und los zur Bushaltestelle um ein bissel die Hügel um Christchurch zu erkunden. Da Julian meinte er kennt den Weg und sich aus, hab ich mich drauf verlassen und mich um nichts weiter gekümmert. Nun ja, nach ungefähr einer Stunde hatten wir dann auch die Bushaltestelle gefunden, wo der richtige Bus kam... Wir sind dann die Strecke, die wir eigentlich laufen wollten nicht so weit gegangen (um den Bus zurück nicht zu verpassen!! *grrr*).
Am Mittwoch bin ich dann schon früh wieder los Richtung Wellington. Nach einer abenteuerlichen Autofahrt mit Julians Vater zum Bahnhof, bin ich also um 7 Uhr morgens in die Bahn gesprungen, die von Christchurch nach Picton fährt, was ungefähr 5h dauert. Einen kurzen Stopp gibt's in Kaikoura (für Leute abwerfen/aufsammeln, Beine ausstrecken und Zigarettchen und so). Entlang der Bahnstrecke um Kaikoura rum waren viele Robben/Seehunde am Strand zu sehen.
In Picton ging's dann direkt auf die Fähre nach Wellington. Meine zweite Fährfahrt. Und sie war besser als die erste, was wohl zu einem Großteil der Tatsache zu verdanken war, dass ich diesmal nicht völlig übernächtigt war. Außerdem habe ich diesmal sogar Delfine gesehen. Nach über drei Stunden Fähre dann ab in den Shuttle Bus zum Bahnhof in Wellington und dann endlich nach Hause laufen. Tja, so kann man seinen Tag auch mit Reisen rumbringen, aber ich wollte die Bahnfahrt gerne mal ausprobieren und ein bisschen Landschaft gucken.

Saturday, February 06, 2010

... und Wellington steht Kopf

nettes Detail am Rande I

nettes Detail am Rande II

Waterfront, Männer in flauschigen Küken-Kostümen (incl. Eierschale)

"Vermischtes"


Oriental Bay




Woah - in letzter Zeit findet in Wellington alles gleichzeitig statt. Dieses Wochenende: Rugby Sevens*, Waitangi Day** und Sommer*** - und alles an einem Tag!
Das ist noch die Steigerung vom letzten Wochenende mit zwei AC/DC Konzerten und dem Pferderennen.
Waren es sieben Tage zuvor also wahlweise lederbehoste und mit AC/DC Devotionalien ausgestattete Rockfans oder extrem elegant gekleidete Herren und Damen, letztere mit zum Teil beeindruckenden Hüten, sind es heute entweder harekeke oder eine unglaubliche Vielfalt an einfallsreichen Kostümen, die die Garderobenlandschaft dominieren. Die Rugby Sevens sind DIE ultimative Entschuldigung um sich in ein gediegenes Kostüm zu werfen, die einzigen zwei Tage im Jahr, an denen Männer legitim in Unterhosen raus gehen dürfen und Mädels spontan auf der Straße das Oberteil des Kleides/Kostüms für 5 Sekunden runterziehen und dafür Klatschen und Johlen aus der Bar von der gegenüberliegenden Straßenseite ernten. Die Kostüme sind echt der Hammer! Meinen allergrößten Respekt!! Manche Leute investieren echt viel Phantasie, Geld und/oder Arbeit in ihre Kleidungsstücke. Bei den Sevens wird man schief angeschaut, wenn man NICHT in einem Kostüm rumrennt. Manchmal scheint mir die Kostümkultur in NZ und Australien ohnehin einen andere bzw. besondere zu sein. Wäre man in Deutschland zu einer Motto- oder Kostümparty eingeladen, würden vermutlich mind. 80% der Leute in normalen Klamotten erscheinen und es peinlich finden, sich zu verkleiden. Nicht so hier. Es ist wie gesagt echt erstaunlich, was sich manche Leute einfallen lassen und wieviel Mühe sie hineinstecken. Um euch einen besseren Eindruck zu verschaffen könnt ihr mal hier schauen: http://www.lobb-photography.com/ (Die website eines Freundes, der hobby- und nebenerwerbsmäßig fotografiert.)

* Rugby Sevens: http://en.wikipedia.org/wiki/Rugby_sevens
** Infos zum Waitangi Day gibts hier: http://www.nzhistory.net.nz/politics/waitangiday-introduction
*** Falls ihrs vergesssen habt, Sommer definiert sich so: