Gestern war Großreinemachen angesagt, denn nächsten Mittwoch ist cleaning inspection unserer Wohnung. Eigentlich wird das meist nur gemacht, wenn die Leute Mitte November ausziehen, aber diesmal werden alle Wohnungen angeschaut. Eunica und ich bleiben ja hier, aber nun ja... müssen wir halt auch ran und das machen, was vermutlich seit Jahren niemand gemacht hat. Im Endeffekt war es aber nicht soooo fürchterlich schlimm. Lediglich die üblichen "Gehört das dir?" "Nee, ich dachte, es wäre deines!?" Situationen :) Nach getaner Arbeit haben wir uns dann eines (bis drei) Gläser Wein gegönnt :)
Ist doch praktisch, wenn man Freunde hat, die über ein Haarschneidegerät verfügen ;) Es wird ja schließlich Sommer. Da muss man sich halt frisurtechnisch drauf einstellen.
Boah, das is jetzt mindestens die dritte Nacht seit März diesen Jahres, dass ich ein bzw. mehrere Erdbeben verschlafe... (also Erdbeben, die man auch fühlen kann; kleinere gibt's ja zu Hauf und ständig)
Dabei bin ich letzte Nacht erst um 1am ins Bett gegangen... Hm, einerseits will ich mal ein Erdbeben erleben (aber dann lieber nur ein kleineres), aber andererseits hoffe ich auch, dass das 'Große' auf das sich Wellington einstellen muss, da es schon eine ganze Weile überfällig ist, nicht allzu bald losbricht. Ich bzw. unsere Wohnung ist nicht besonders gut vorbereitet, obwohl seit (mindestens) Monaten Kampagnen laufen, was man alles machen soll um seinen Haushalt und sich selbst für den Ernstfall vorzubereiten. Vermutlich arbeitet mein Gehirn lieber mit der Verdrängungstaktik, nach dem Motto 'Es wird schon nicht so bald passieren.'
Hallo hallo und vielen lieben Dank auch noch mal auf diesem Wege für alle eure lieben Glückwünsche und Grüße zu meinem Geburtstag! Gestern Abend hatten wir eine kleine Geburtstagsnachfeier, weil Eunica (meine Mitbewohnerin) am 20. August Geburtstag hatte. Wir hatten also Shabana (eine gemeinsame Unifreundin) zum dinner eingeladen und wollten ihr was Tolles kochen. Erstens, weil wir sie mögen und sie darüber hinaus letztes Mal für uns gekocht hat, zweitens wegen besagter Geburtstagszelebration und drittens, weil am Samstag Ramadan angefangen hat (Shabana ist indisch und Muslim) und sie nur vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang essen darf. Auch nichts trinken den Tag über (ich würde sterben!!). Man darf gar nichts in den Mund nehmen, nicht mal Kaugummi. Dementsprechend hungrig erwarteten wir Shabana und gaben uns Mühe, ein opulentes Essen zu zaubern :)
Es war auch echt nicht schlecht, vor allem, wenn man bedenkt, wie klein unsere Küche und wie simpel unser Gekoche sonst ist.
Aber es gab allgemein einige Dinge zu feiern: Shabanas PhD submission und Rückkehr nach einmonitagem Rumgereise in Australien und Deutschland (Konferenzen, Verwandte, Urlaub), Eunicas bevorstehende summer school in Peru (ok, Stress pur, wenn man sich das Programm anschaut) und Ende ihres field research in NZ (zumindest was das hektische Hin- und Herfliegen zwischen diversen Städten betrifft) und Beginn des mid-trimester break (was für mich heißt: zwei Wochen keine Tutorien, dafür aber 40 essays korrigieren :/).
Nu denne, gehabt euch wohl und seid mir lieb gegrüßt!