Saturday, October 02, 2010

Brooklyn wind turbine the second and Red Rocks

back garden with flowering rhododendron


sort of our walk - not along the street but through Te Kopahou Reserve west of it (couldn't find a better map and there are no streets for google to map in the reserve)


Korus


































Description to come

Sunday, September 26, 2010

Wairarapa

our route: Wellington to Featherston via Ngawi to Cape Palliser

Putangirua Pinnacles campground; view from riverbed towards the coast


Fossile Muscheleinschlüsse im Stein


Putangirua Pinnacles, formed by 120,000 years of erosion




on the way through the riverbed


fur seal on the rocks - literally!

at the fur seal colony


pool with baby seals



Cape Palliser Lighthouse, erbaut 1897: 250 Stufen sind's und wir sind sie alle hoch.

Blick nach oben

Küste rechts

Küste links


Küste geradeaus (mit harekeke/Flachs)

rugged coast



Letzten Samstag, 25 Sept, waren Brian und ich in the Wairarapa (Region östlich und südöstlich von Wellington wie ihr oben auf der Karte sehen könnt). Nach einem kurzen Stop in Featherston zur Lebensmittelbevorratung ging es in die eher dünn besiedelten Bereiche. Zuerst zu den Putangirua Pinnacles, dann zum Cape Palliser Lighthouse und zum Schluss noch zu einer fur seal colony, die auf dem Rückweg nah am lighthouse ist. Die Straße (oder vielmehr die Aussicht von selbiger) von Featherston to Cape Palliser ist eines der highlights der Region und führt u.a. durch das urige Fischerdorf Ngawi. Die Küste hier wurde vor ca. 800 Jahren von Maori besiedelt.

Tuesday, September 07, 2010

more earthquake stuff

For an impressive fault trace flyoer see here: http://www.youtube.com/watch?v=Npqx3WmNkv4

More than 100 aftershocks... and still ongoing I think.

More infos also here: http://geonet.org.nz/news/article-sep-4-2010-christchurch-earthquake.html

Saturday, September 04, 2010

Brooklyn wind turbine


Wellington harbour und schneebedeckte Spitzen der Tararua Ranges im Hintergrund





Makara Windfarm or Project West Wind (west of Wellington) - mit sehr sehr viel groesseren Turbinen als die in Brooklyn

Wellington harbour


Miramar peninsular

Blick nach oben

Eigentlich sieht man hier die schneebedeckten Spitzen der Southern Alps der Südinsel, aber irgendwie wohl doch nicht in dieser kleinen Ansicht.


Nachdem ich letzte Woche nur ein einziges Mal nach Hause gekommen bin ohne völlig einzuregnen, musste ich den wunderschönen Sonnentag heute doch mal nutzen und möglichst viel Zeit draußen verbringen. Die wind turbine in Brooklyn stand schon lange auf meiner to-do list und konnte heute nun abgehakt werden. Die wind turbine wurde 1993 errichtet bei Meridian (the largest state-owned electricity generator in NZ) und gehoert nach heutigen Massstaeben eher zu den kleinen, geraeuschintensiveren und ineffizienten. Der hauptsaechliche Grund fuer die Errichtung und die Auswahl des Ortes in Brooklyn war (neben reichlich Wind natuerlich!) auch das Ziel public acceptance zu steigern und die Leute an den Gedanken von Windraedern zu gewoehnen. Meist werden diese naemlich als landschaftsverschandelnd betrachtet und wind farm projects sehen sich grossem public Widerstand gegenueber.

Die Brooklyn wind turbine ist designed um Windstaerken bis 200km/h standzuhalten. Ab 125km/h stoppt sie aber die Stromerzeugung.

Es war ein wirklich schöner walk rauf und runter. Runterwärts hab ich einen anderen Weg ausprobiert, der durch wunderschön dichten bush führte. Ich hoffe, ihr habt auch ein einigermaßen sonniges Wochenende da drüben.

earthquake

Hallo, ich lebe noch!
Ich wollte nur durchfunken, dass hier in Wellington kein Erdbeben war und alles noch steht. Einige Leute haben es zwar auch hier gespürt und sind davon aufgewacht, aber ich hab nichts gemerkt.
Ich dachte erst, es wäre nicht nötig einen Blogeintrag zu machen, aber nachdem hier den ganzen Tag nur noch Erdbeben News in Radio und Fernsehen laufen und es das 7.1 Erbeben anscheinend auch in die europäischen News geschafft hat, wollte ich euch nur wissen lassen, dass alles ok ist.
Das Erdbeben war um 4:35 Uhr morgens und hat die Region Canterbury und die Stadt Christchurch getroffen. Einige Gegenden wurden erheblich hochgeliftet. So ist z. B. eine Straße in Christchurch jetzt 1m höher als vorher. Viele Gebäude, die nicht beim eigentlichen Erdbeben zerstört wurden, ist bei aftershocks zusammengefallen. Bleibt zu hoffen, dass sie alles schnell wieder gut hinkriegen bezüglich Versorgung der Bevölkerung.

Sunday, August 22, 2010

Wellen, Wahl und warmes Wetter

Lyall Bay - DIE Surfbucht in Wellington. Es waren sogar etliche Surfer im Wasser *bibber*


Die Belohnung nach dem Hausstreichen: Kaffee und heisse Schokolade



Brian et moi a la plage de Lyall Bay


An dieser Stelle noch einmal ein grosses DANKESCHOEN fuer all eure lieben Geburtstagswuensche! Ich hab mich sehr gefreut von euch zu hoeren und hoffe, dass ich euch bald individuell zurueckmailen kann statt nur eine Rundmail zu schreiben oder einen Blogeintrag zu machen.

Letztes Wochenende war ich mit Brian (mein Mitbewohner) auf der Bat Mitzvah seiner Tochter. Bat Mitzvah ist so ungefähr das jüdische Äquivalent zur Konfirmation um es mal platt auszudrücken. Es ist so eine Art coming of age thing und findet fuer Maedchen meist im Alter von 12 und bei Jungs 13 Jahren statt. Sie sind dann offieziell erwachsen und fuer ihre (religioesen) Handlungen verantwortlich. Mehr Infos gibt's in der Quelle allen Wissens *aehem* http://en.wikipedia.org/wiki/Batmitzvah oder in deutsch hier http://de.wikipedia.org/wiki/Bar_Mitzwa

Die juedische Gemeinde, zu der Brian und seine Ex-Frau und Ex-Schwiegereltern gehoert dem liberalen Judentum an, d.h. Maenner und Frauen begehen Zeremonien gemeinsam und auch ihr Rabbi ist eine Frau. Das highlight der Bat Mitzvah Zeremonie ist das Lesen aus der Tora. Die arme Bat Mitzvah quaelt sich dabei durch einen hebraeischen Toratext, der ohne Vokale geschrieben ist. Nach der zweistuendigen offiziellen Zeremonie gab es noch Essen & Trinken und anschliessend grosse Party (zu der ich aber nicht mehr mit war).

Mein Job an der Uni (Climate Change Research Institute) macht mir Spass, da ich viele Dinge neu lerne und andere wieder auffrischen kann/muss. Hauptsaechlich werde ich demnaechst erstmal eine Umfrage auswerten. Die ersten Frageboegen, die an Haushalte verteilt wurden sind schon wieder per Post eingetrudelt und harren jetzt auf meinem Schreibtisch der Dateneintragung und statistischen Analyse. Hatte ich eigentlich erwaehnt, dass ich die absolute Null in Sachen Mathematik bin? Aber es gibt ja so Programme wie SPSS, die einem alles analysieren, Tabellen und Grafiken ausspucken und man kann am Ende alles noch mal ein bisschen aendern, sodass die Statistik dann auch das aussagt, was man sich selbst vorher ausgedacht hat ;) Das Projekt an sich dreht sich um Local Government & Climate Change Adaptation mit der Fallstudie von Ueberflutungen des Hutt River hier bei Wellington wegen erhoehter Niederschlagswerte wegen climate change. Die insgesamt fast 1000 Umfrageboegen wurden an Haushalte verteilt, die in 2004 schon mal geflutet wurden und auch an angrenzende Wohnviertel. Wir wollen schauen, ob und wie sich die sozio-oekonimische Situation der Leute auf ihre Praeferenzen fuer flood risk management auswirkt.

Dieses Wochenende war recht entspannt eigentlich. Freitagabend war ich mit Brian und diversen anderen Leuten noch im Pub und dann bei Salsa - nach ungefaehr ... aehm ... einer ganzen Weile. Es ging aber einigermassen; keine peinlichen Ausrutscher. Also, nicht peinlicher als sonst jedenfalls :) Samstag war ein richtig schoener und sonniger Tag, was wir dazu genutzt haben, weiter am Haus zu streichen. Die Haeuser haben hier meist eine Aussenschicht aus Brettern und diese muessen so ungefaehr alle 10 Jahre gestrichen werden - in drei Schichten. Das macht die ganze Sache recht zeitintensiv um es mal moderat auszudruecken. Jedenfalls war es gut das schoene Wetter zum Hauspinseln und Waesche waschen bzw. trocknen zu nutzen, danach zur Belohnung in ein Strandcafe zu fahren (siehe Fotos oben) und anschliessend noch Pizza essen und Kino. Wir haben "The girl who played with fire" geschaut. Echt krass, ziemlich (an)spannend und gut, aber ich fuehlte mich danach wie nach ner Stunde Sport, ziemlich fertig; wegen der staendigen inneren Anspannung wohl. Hach, bin wohl irgendwie zu zartbesaitet... ;)

Heute der uebliche veggie market trip, ein bisschen die australische Wahl verfolgen und ein paar Sonnenstrahlen erhaschen, die sich doch endlich noch einen Weg durch die Wolken gebahnt haben. Morgen geht die Arbeitswoche wieder los. Also dann, bis bald und euch eine schoene Woche!